Geistig nicht "richtig" gefordert        

              

Es folgen

  

  1. Geistige Fehlforderungen
  2. Zeichen der geistigen Unterforderung
  3. Zeichen der geistigen Überforderung
  4. Die Gegenmaßnahmen allgemein

 

 

 

1 Geistige Fehlforderungen

Geistige Fehlforderungen treten immer dann auf, wenn jemand mental  

 

  1. stärker oder
  2. weniger

gefordert wird, als es dem momentan verfügbaren geistigen Leistungsvermögen entspricht.

Im ersten Fall geht es um eine geistige Überforderung, im zweiten um eine Unterforderung.

Häufig werden geistige und körperliche sowie sensomotorische Fehlforderungen nicht unterschieden. Deshalb werden geistige Fehlforderungen, die immer mit aktuellen und oft auch langfristigen mentalen Leistungsminderungen einhergehen, nicht erkannt. Damit fehlt dann die Voraussetzung, geeignete Gegenmaßnahmen einzuleiten.

 

Trotz Stress wegen Überforderung bei Routinetätigkeiten  kann eine mentale Unterforderung vorliegen und den geistigen Abbau begünstigen       
Beispielsweise fühlt man sich bei Routinetätigkeiten, die sehr rasch und zudem über längere Zeit ununterbrochen durchzuführen sind, bald überfordert und neigt zu dem Eindruck, geistig übermäßig stark belastet zu sein. Tatsächlich werden aber nur Automatismen, d. h. bestens eingeübte und kaum noch Bewusstsein erfordernde Aktivitäten angesprochen. Während ihre Beanspruchung unerträglich stark ist, kann gleichzeitig eine mentale Unterforderung vorherrschen und langfristige geistige Leistungsminderungen begünstigen: eine Talfahrt der Intelligenz.

Dies betrifft auch Personen, die ihre Aufmerksamkeit auf ständig wechselnde Sinneseindrücke ausrichten und deshalb gar nicht dazu kommen, geistig aktiv zu sein, also Gedanken nachzugehen, etwas zu überlegen oder zu berechnen u.ä. Typische Alltagssituationen sind die Berieselung durch Rundfunk oder Fernsehen.   

 

2 Zeichen der geistigen Unterforderung

 

Ruhestand
Im Ruhestand

Gefährdet sind Personen, die sich oft langweilen, die oft nicht wissen, was sie tun sollen, die viele ihrer Tätigkeiten für stumpfsinnig halten.

 

 

 

3 Zeichen der geistigen Überforderung

Hast
Hektik

Typisch sind folgende Selbstbeurteilungen: Oft wird mir alles zu viel, ich komme kaum zur Ruhe, ich bin oft nervös, weil es mehr zu tun gibt, als ich leisten kann.  

 

Bei Hektik kann zwar eine körperliche und emotionale Überforderung vorliegen, aber gleichzeitig eine geistige Unterforderung gegeben sein, dann nämlich, wenn der Arbeitsspeicher nicht ausgelastet ist.  

 

4 Die Gegenmaßnahmen allgemein

Bei zu geringer geistiger Auslastung, sich mental mehr beschäftigen, das Gehirn mehr fordern. Eine Hilfe bieten MAT-Übungen, die den Übenden innerhalb weniger Minuten geistig auf Schwung bringen. Auf diesem Niveau ist die Unternehmungslust gesteigert, und es mehren sich die Einfälle, was man nun alles an geistigen Beschäftigungen in Angriff nehmen könne. 

Geistige Überlastung, also mentaler Stress fordert häufigere Entspannungen. Auch wenn es viel zu tun gibt, Pausen einlegen. Oft genügen schon wenige Minuten zur Vermeidung der negativen Folgen von Dauerstress.  

 

Um geistig mehr als bisher zu leisten und sich dabei psychisch zu stabilisieren, ist auch zu prüfen, ob der Leistungszustand des Gehirns durch körperliche Maßnahmen erhöht werden kann, durch Maßnahmen des Essens, Trinkens, der Medikation usw. Damit befasst sich die folgende Webseite.

                                                                                                                                                                           11.05.2015