Diabetes mellitus - auch ein Kopfproblem

Die umfangreiche wissenschaftliche Literatur mit Studien über den Zusammenhang von Diabetes und geistiger Leistungsfähigkeit belegt übereinstimmend, dass die Zuckerkrankheit, wenn sie nicht behandelt wird, mit einer Minderung der fluiden Intelligenz verbunden ist. Bei Senioren geht der Diabetes mit einer rasch eintretenden geistigen Leistungsabnahme und Demenz einher.

 

Die Therapie richtet sich nach den erkannten Ursachen bzw. dem Diabetes-Typ. Neben den oralen Antidiabetica und der Insulintherapie können Ernährung und Bewegung viel bewirken, letztere speziell durch Spaziergänge, Wandern, Bergwandern, Radfahren, Gartenarbeit, Schwimmen, Tanzen usw.  

 

Diabetes oder Zuckerkrankheit (wissenschaftlich Diabetes mellitus)
Sammelbegriff für eine Gruppe von Stoffwechselerkrankungen, bei denen das Blut überzuckert ist. Deshalb hat der Urin einen süßlichen Geschmack. Häufig liegt ein Insulinmangel vor. Es gibt aber auch andere Ursachen wie Fehlernährung.
Häufigkeiten
Etwa 9 % der deutschen Bevölkerung werden wegen Diabetes mellitus behandelt. Der Anteil an der Bevölkerung nimmt seit Jahrzehnten zu. Im höheren Lebensalter kommt die Zuckerkrankheit häufiger als im jüngeren vor. Etwa jeder 5. Senior ist davon betroffen.
Therapien
Die Therapie richtet sich nach den erkannten Ursachen bzw. dem Diabetes-Typ. Neben den oralen Antidiabetica und der Insulintherapie können Ernährung und Bewegung viel bewirken, letztere speziell durch Spaziergänge, Wandern, Radfahren, Gartenarbeit, Schwimmen, Tanzen usw.
Quellen
http://de.wikipedia.org/wiki/Diabetes_mellitushttp://www.diabetes-ratgeber.net/

 

Es folgen:

 

  1. Diabetes: durch Gehirntraining geistige Leistungssteigerung
  2. Diabetes: durch Gehirntraining besserer Umgang mit Erkrankung
  3. Durch Braintuning.MAT mehrere Ansatzpunkte für Effekte

 

1 Diabetes: durch Gehirntraining geistige Leistungssteigerung

Ein geistiges Leistungstraining ist als wirksame Maßnahme noch kaum erkannt, weshalb es auch an einschlägigen wissenschaftlichen Studien mangelt.

Die möglicherweise einzige Studie in dieser Richtung {V. Paulo & D. Lee, 2012 (Educat Geront 38:257-70)} wies bei zuckerkranken Senioren nach, dass das mentale Training deren geistige Leistungsfähigkeit erhöhte und die Leistungen in Demenztests verbesserte.

 

2 Diabetes: durch Gehirntraining besserer Umgang mit Erkrankung 

Noch etwas zeigte die soeben erwähnte Studie. Die geistig trainierten Personen mit Diabetes lernten in den Schulungen zum Umgang mit ihrer Erkrankung rascher als die mental untrainierten Kontrollpersonen und erwarben eine positivere Haltung, sich mit ihrer Zuckerkrankheit erfolgreich auseinanderzusetzen.

 

3 Durch Braintuning.MAT mehrere Ansatzpunkte für Effekte 

Ob ein mentales Training wegen der erhöhten Glukoseverbrennung im Gehirn ebenso wie die basistherapeutisch empfohlenen Maßnahmen der Ernährung und Bewegung direkt auf den Diabetes einwirkt, ist unseres Wissens nicht untersucht. Eines lässt sich aber schon mit Gewissheit sagen: MAT kann denen helfen, denen es schwer fällt, in Schwung zu kommen. Das nützt besonders dann, wenn sie Schwierigkeiten haben, ihren Körper in Gang zu setzen und die ihnen empfohlenen Bewegungen durchzuführen, die übrigens wegen des erhöhten Kalorienverbrauchs begleitend zur Gewichtsabnahme beitragen.  

Dieser Effekt ist bei den vielen zuckerkranken Personen, die an Übergewicht leiden, durchaus zusätzlich erwünscht.

 

Für das Braintuning.MAT, das ja neben der mentalen Seite "gehirngerechte" körperliche Maßnahmen umfasst, sind bei Personen mit Diabetes mellitus folgende Effekte zu erwarten:

 

  • Schnellerer Kompetenzerwerb im Umgang mit der Erkrankung (Psychoedukation)
  • Nicht nur mehr Wissen, sondern auch bessere Übernahme einer therapeutisch günstigen Lebensführung (die bisherigen Diabetes-Basistherapien der Ernährung und Bewegung überschneiden sich zudem mit den gehirngerechten somatischen Maßnahmen im Braintuning.MAT)
  • Geistige Leistungssteigerung verbunden mit mehr Aktivität und psychischer Ausgeglichenheit; bei Übergewichtigen außerdem Gewichtsabnahme 
  • Geringeres Demenzrisiko

                                                                                                                                                                      23.05.2015