Die Gesellschaft für Gehirntraining e. V. (GfG) und ihr Gehirntraining  

Das Brain-Tuning, das die GfG heute als Gehirntraining anempfiehlt, war in mehreren Jahrzehnten in enger Verzahnung mit der Forschung und Praxis entstanden. Wissenschaftler, die der GfG nahe standen und stehen, hatten auf dem Weg bis heute viele neue Erkenntnisse gewonnen, von denen nicht wenige in die internationale Fachwelt eingingen und dort zurzeit wie selbstverständlich genutzt werden. Wegen der anhaltend intensiven wissenschaftlichen und praktischen Aktivitäten ergeben sich auch ständig weitere Erkenntnisse mit Relevanz für die Wissenschaft und Praxis des Gehirntrainings. Soweit sie Bedeutung für die breite Öffentlichkeit haben, werden sie ab dem Beginn von 2016 von der Pressestelle der GfG als kostenlose Pressemitteilungen angeboten. Die erste dieser Mitteilungen finden Sie nachfolgend.   

Bei dieser Pressemitteilung geht es um den IQ (Intelligenzquotient): Diese weltweit verbreitete Erfindung aus Deutschland hat zwar ihre unübersehbaren Meriten. Jetzt beginnt der IQ als geistiges Leistungsmaß aber zunehmend zu schaden und sollte ersetzt werden. Die GfG empfiehlt etwas Besseres, das unbeanstandet die Prüfung international führender Intelligenzpsychologen überstanden hat. Zum Einlesen bzw. als Ergänzung finden Sie einen Artikel unter "--- Neue Veröffentlichungen" (hier 02. Hat der IQ ausgedient?). 

 

Pressemitteilung der GfG
Ist die Zeit des IQ vorbei? - Es brächte dem wissenschaftlichen Fortschritt und der Bevölkerung einen Gewinn, wenn der IQ nur noch Geschichte wäre
Pr-GfG.IQ0-2016.pdf [ 199 KB ]

 

                                                        

 

   

 

"Hirnjogging ist blanker Unsinn!"

Folgenschwere Inkompetenz eines Systems

Ein Nachwuchswissenschaftler möchte mit Mythen über das Gehirn aufräumen und belebt einen alten Mythos wieder, um die Verbreitung und praktische Umsetzung moderner Erkenntnisse zu verhindern. Näheres unter "Wirklich geistig fitter"

 

 

Um Mitglied in der Mensa-Vereinigung, dem Club der geistig Hochbegabten zu werden, braucht man mindestens den IQ 130. Haben ihn die Mensaner wirklich?

Näheres siehe unter "Außergewöhnliche Leistungen".

Gehirntraining im Jahr 2015

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Wir von der Gesellschaft für Gehirntraining e. V. (GfG) halten es für dringend notwendig, das inzwischen weit verbreitete und mit der Zeit begrifflich verwässerte Gehirn-Jogging durch etwas exakt Definiertes und Effizienteres zu ersetzen. Damit keine Verwechslungen auftreten, wurde eine neue Bezeichnung geprägt, nämlich "Brain-Tuning". Darauf wird auf dieser Webseite ausführlicher eingegangen, außerdem auf das Nachfolgende:

  

Während der  jahrzehntelangen theoretischen und praktischen Auseinandersetzung mit geistiger Leistungsförderung kristallisierten sich bei den Nutzern drei deutlich unterscheidbare Interessen heraus, sich mit diesem Gebiet zu beschäftigen: ein gesellschaftliches Motiv und zwei individuelle Bedürfnisse.

 

Das gesellschaftliche Interesse geht von der erst jungen wissenschaftlichen Erkenntnis aus, wonach das Wohlergehen der Staaten und sogar der Regionen innerhalb Deutschlands mit zunehmender geistiger Leistungsfähigkeit ihrer Bürger steigt. Aus gesellschaftlicher Sicht ist es deshalb wichtig, die Förderung der mentalen Fitness der Bürger anzuregen und zu unterstützen.

 

Die beiden individuellen Interessen unterscheiden sich nach der persönlichen Selbstwahrnehmung:

   

  1. Hält man sich bereits für geistig fit und möchte diese Stärke erhalten oder gar ausbauen?
  2. Sieht man bei sich Schwächen wie Intelligenzminderungen oder häufige Wortfindungsstörungen, die es zu beseitigen gilt? 

Je nach vorherrschendem Interesse werden unterschiedliche Konzepte und Maßnahmen relevant. Dazu, wie erwähnt, gleich mehr Details.

   

Es folgen
 

  1. Der Nachfolger von Gehirn-Jogging
  2. Hilfe für die Gesellschaft oder die Person?

          2.1 Gesellschaftliches Interesse                                                                                        2.2 Interesse an der Erhaltung und am Ausbau persönlicher Stärken
       2.3 Interesse an der Beseitigung von geistigen Defiziten

Falls Sie besonders an konkreten Projekten interessiert sind, die gegenwärtig in der GfG "am Laufen" sind, klicken Sie auf "Zurzeit im Mittelpunkt".  

     


 

1 Der Nachfolger von "Gehirn-Jogging"

"Braintuning.MAT" ist der Nachfolger von Gehirn-Jogging, das wir im August 1981 aus der Taufe gehoben hatten. Damals war noch vieles ungeklärt oder nicht durch wissenschaftliche Studien überprüft. Außerdem erhielt der Ausdruck in der Öffentlichkeit viele Bedeutungen und war schließlich nicht mehr eindeutig verwendbar.

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Mit „Braintuning.MAT“, in dessen Mittelpunkt das Management des Arbeitsspeichers steht, ist eine jahrzehntelange Entwicklung im Großen und Ganzen abgeschlossen. Wesentliche Verbesserungen erwarten wir auf diesem Gebiet nicht mehr.


 Worum geht es? Darum, die Informationsverarbeitungsleistungen des Gehirns auf die Anforderungen einer Informations- und Wissensgesellschaft auszurichten. Dies mit einfachen und an Effizienz kaum überbietbaren körperlichen und geistigen Maßnahmen. Der Erfolg für die Person: geistig leistungsfähiger sein bei höherer psychischer Stabilität, mehr Lebensqualität erfahren und genießen, gesünder bleiben und länger leben.


Studien an inzwischen weit über 10.000 Personen bestätigen es: Braintuning.MAT wirkt. In wenigen Wochen wurden die Teilnehmer schneller, schlauer und konzentrierter. Die Leistungskapazität stieg im Mittel der Gruppen bis 50 %, der IQ um 18 Punkte. Relativ viele Personen gelangten in wenigen Wochen vom Niveau der geistigen Normalbegabung auf das der Hochbegabung. Die Effekte zeigten sich sowohl bei Schülern, Studenten, Azubis, Berufstätigen als auch Ruheständlern. Parallel erhöhten sich die Vitalität, das Selbstvertrauen und die Gelassenheit.


Die angeführten Wirkungen gelten für die Geistig fit-Programme, die bei Gruppen angewandt wurden, dies dazu überwiegend durch schnell instruierte Laien wie Lehrer, Ernährungs- oder Sportberater. Bei professioneller und individueller Nutzung von Braintuning.MAT, das auf die persönlichen Bedürfnisse ausgerichtet werden kann, sind noch höhere Effekte zu erwarten. 

   

Cover Brain-Tuning

Soweit die wissenschaftlichen Studien von Angehörigen der Gesellschaft für Gehirntraining e. V. (GfG) durchgeführt wurden, finden Sie viele davon, meist als Kurzfassungen in popularisierter Form in der von der GfG herausgegebenen Zeitschrift "Geistig fit" (www.gfg-online.de). Etliche der Beiträge können auch an verschiedenen Stellen dieser Website eingesehen und heruntergeladen werden. Die meisten unter "--- Neue Veröffentlichungen" und "... Literatur und Links". 


 

Für den schnellen Gesamtüberblick über Braintuning.MAT eignet sich besser das Buch "Brain-Tuning", das am 22. September 2013 im BusinessVillage Verlag (Göttingen) erschienen ist.

Für Angehörige der Presse hat der Verlag unter https://www.businessvillage.de/Press_Release einen eigenen Presse-Service.

Auf jeweils wenige Zeilen beschränkte Kurzfassungen der Kapitel finden Sie am Schluss der Webpage "Braintuning.MAT".


2 Hilfe für die Gesellschaft oder die Person?

Wie eingangs erwähnt, gibt es drei deutlich unterscheidbare Interessen, die geistige Fitness zu fördern. Dementsprechend differieren auch die Zielgruppen und somit bei der Übermittlung der Konzepte und Maßnahmen von Braintuning.MAT die jeweils hervorzuhebenden Aspekte. 

Bei einem der Interessen steht der gesellschaftliche Bedarf an möglichst vielen geistig fitten Bürgern im Vordergrund. Die beiden anderen sind individueller Art: Geistige Fitness wird angestrebt, weil sie mit persönlichen Vorteilen verbunden ist. Der Unterschied zwischen beiden liegt in der Ausgangslage: Nimmt eine Person bei sich hinsichtlich der geistigen Leistungsfähigkeit und psychischen Ausgeglichenheit eher Stärken wahr oder Defizite? Je nach Interessenlage versprechen unterschiedliche Maßnahmen Erfolg.

 

2.1 Gesellschaftliches Interesse 

"Braintuning.MAT" ist der Nachfolger von Gehirn-Jogging, das wir im August 1981 aus der Taufe gehoben hatten. Damals war noch vieles ungeklärt oder nicht durch wissenschaftliche Studien überprüft. Außerdem erhielt der Ausdruck in der Öffentlichkeit viele Bedeutungen und war schließlich nicht mehr eindeutig verwendbar.

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Die gesellschaftliche Weiterentwicklung betreffend zeichnet sich das Problem ab, dass sich der Abstand zwischen den geistig sehr und weniger fitten Menschen zusehends vergrößert: Die Fitten werden immer fitter, weil sie mehr als die weniger Fitten für sich tun und dies auch können; denn sie verstehen die Bücher oder sonstigen Schriften, Vorträge und Seminare zum Thema. Zu ihm finden die mental weniger leistungsfähigen Personen hingegen kaum einen Zugang. Außerdem gehen die geistig Fitten Anbietern obskurer, genauer: wissenschaftlich unbegründeter, unwirksamer, manchmal sogar schädlicher Methoden weniger auf den Leim. 

 

Soweit die geistige Leistungsfähigkeit für eine Lebensführung in Selbstverantwortung nicht ausreicht, brauchen die Personen die Hilfe anderer (Angehörige, Lehrer, geistige Fitness-Trainer), um den Anschluss zu finden. Tatsächlich liegen seit einigen Jahren immer überzeugendere Belege darüber vor, dass sie durch derartige Helfer viel dichter an die geistige Leistungsfähigkeit der bisher Fitteren herankommen.

 

Bei den in der Lebensführung Selbständigeren, d. h. den geistig Fitteren könnte es genügen, ihnen die Relevanz der geistigen Fitness begreiflich zu machen in der Hoffnung, dass sie sich dann schon selbst weiterhelfen können. Erleichternd wäre es, ihnen Quellen zu nennen, über die sie sich näher informieren können wie www.gfg-online.de oder diese Website: www.drlehrl.de.

 

2.2 Interesse an der Erhaltung und am Ausbau persönlicher Stärken 

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Die Mehrheit der "gesunden" Erwachsenen nimmt keine geistigen Fitnessmängel an sich wahr. Sie hält sich für überdurchschnittlich intelligent. Diese vermeintliche Überlegenheit (illusory superiority) trifft auch für Personen zu, die nach Intelligenztests eine durchschnittliche und sogar unterdurchschnittliche geistige Leistungsfähigkeit zeigen. 

 

Die "objektiv" sehr und hoch intelligenten Personen halten sich typischerweise zwar auch für geistig überlegen, aber dies nicht so ausgeprägt wie sie es tatsächlich sind. Das mag der Hauptgrund sein, warum sie nicht erst vom Nutzen überzeugt werden müssen, sich mit geistigen Fördermaßnahmen zu befassen. Sie tun es ohnehin schon, sind aber froh, wenn sie eine Orientierung über verlässliche, wissenschaftlich begründete Konzepte und Maßnahmen erhalten, damit die Effizienz ihres Zeit- und Energieaufwands nicht durch ungünstige Methoden auf einem niedrigen Niveau bleibt. Da sie im Umgang mit Texten und Grafiken geschickt sind, können ihnen die Websites der GfG (www.gfg-online.de) oder die vorliegende von mir (www.drlehrl.de) weiterhelfen.

 

Die "objektiv" weniger intelligenten Personen, die sich mental für überlegen halten, müssen erst vom Nutzen geistiger Trainings überzeugt werden durch Argumente wie Förderung des IQ, der Schul-, Berufs- und Alltagsleistungen, der Lebensqualität einschließlich Gesundheit, der Lebensdauer. Für die Zusammenarbeit mit diesen Personen haben sich die folgenden Regeln bewährt: Je niedriger ihre akute mentale Leistungsfähigkeit ist, desto ...

 

  • ... weniger können und wollen sie sich mit Erkenntnissen über  Zusammenhänge aus dem Gebiet der geistigen Fitnessförderung auseinandersetzen.
  • ... eher begnügen sie sich mit praktischen Übungen.
  • ... leichter sollten die Übungen sein.
  • ... stärker sollten sie zudem von Fachkundigen angeleitet und geführt werden. 


Ein konkretes Studienergebnis zu den letzten drei Punkten

Drei Gruppen Berufstätiger (50 plus) sollten von den unter "MAT-Übungen für Sie!" angebotenen Übungsseiten selbständig täglich eine Seite durchführen. Bei der Gruppe mit einem IQ, der ausgangs um 100 (= Durchschnitt) betrug, sank der Wert in den Folgewochen. Hingegen stieg er bei der Gruppe mit einem hohen IQ (um 118) und der mit einem sehr hohen IQ (um 130) je signifikant an. 

 

 

2.3 Interesse an der Beseitigung von geistigen Defiziten

Mängel der Leistungsfähigkeit von Geist und Gedächtnis wahrzunehmen führt zu einem Leidensdruck, der dazu motiviert, sich mit dem mentalen Training zu befassen. Betroffen sind unter den "Gesunden" selbstunsichere Personen oder depressive Persönlichkeiten, bei denen objektiv nicht immer geminderte geistige Leistungen im Vergleich zur Normalbevölkerung festgestellt werden können. Da die Bevölkerung im Mittel aber höchstens 70 Prozent ihrer Leistungspotenziale ausschöpft, ist es für die genannten Personengruppen kein Nachteil, sich mental zu trainieren, zumal sie sich dabei charakteristischerweise auch psychisch stabilisieren. 

  

Subjektiv nehmen oft Senioren geistige Fitnesseinbußen bei sich wahr oder sie erwarten solche, insbesondere wenn sie den Beginn einer Altersdemenz befürchten, weil sie entsprechend darüber informiert wurden. Altersdepressive Patienten klagen typischerweise über Gedächtnis- bzw. geistige Fitnessverluste, Patienten mit einer leichten Altersdemenz hingegen weniger, vermutlich, weil sie dieses Syndrom verdrängen. Bei einer mittelschweren Ausprägung wird die Demenz jedoch subjektiv akzeptiert, weil sie nicht mehr zu verbergen ist. Damit ist auch der nötige Leidensdruck vorhanden, die mentalen Defizite durch Trainings aufzuhalten oder sogar rückgängig zu machen.  Die geschilderten Personen mit Leidensdruck haben ein starkes Interesse an einem Gehirntraining und neigen auch dazu, es längere Zeit durchzuführen.

 

Subjektiv nehmen oft Senioren geistige Fitnesseinbußen bei sich wahr oder sie erwarten solche, insbesondere wenn sie den Beginn einer Altersdemenz befürchten, weil sie entsprechend darüber informiert wurden. Altersdepressive Patienten klagen typischerweise über Gedächtnis- bzw. geistige Fitnessverluste, Patienten mit einer leichten Altersdemenz hingegen weniger, vermutlich, weil sie dieses Syndrom verdrängen. Bei einer mittelschweren Ausprägung wird die Demenz jedoch subjektiv akzeptiert, weil sie nicht mehr zu verbergen ist. Damit ist auch der nötige Leidensdruck vorhanden, die mentalen Defizite durch Trainings aufzuhalten oder sogar rückgängig zu machen.  Die geschilderten Personen mit Leidensdruck haben ein starkes Interesse an einem Gehirntraining und neigen auch dazu, es längere Zeit durchzuführen.

 

Viele andere Personen, bei denen mit objektiven Nachweisen geistige Leistungsminderungen nachgewiesen sind, leiden subjektiv jedoch nicht. Dazu gehören viele Fehlernährte, Personen mit Trinkdefiziten (unter 2,5 l/Tag), Bewegungsmangel, Störungen der Schlafqualität, Minderungen der Sinnesleistungen. Oft treten derartige Mängel, die immer auch die geistige Fitness herabsetzen, im Faulenzerurlaub, bei Bettlägerigkeit, nach chirurgischen Operationen usw. auf. - Unter der Rubrik "Was die geistige Fitness mindert" sind mehr Einzelheiten darüber zu finden.

 

Um einen Leidensdruck zu erzeugen, müssen die zuletzt angeführten Personengruppen über ihre mentale Situation aufgeklärt werden. Hierzu kann selbstverständlich die Presse viel beitragen.

  

Bei all diesen Personen mit subjektiv wahrgenommenen aber auch objektiv nachweisbaren Mängeln ist zu beachten:

  

Mit zunehmendem Defizit an geistiger Fitness ...

  

 

  • ... sollten die Übungen geringere Anforderungen an die Schnelligkeit, Komplexität und das mentale Durchhaltevermögen stellen.
  • ... sollten geringere Anforderungen an das Verständnis für die zugrunde liegenden Zusammenhänge gestellt werden. 
  • ... sollten kompetentere Helfer herangezogen werden.    

                                                                                                                                                       02.01.2016