TEILNEHMER GESUCHT! Welche Maßnahmen oder Produkte fördern tatsächlich die geistige Fitness? Auf diesem Markt gibt es viele Möglichkeiten, allerdings auch viele "leere" Versprechen. Die Gesellschaft für Gehirntraining e.V. (GfG) sucht sich Maßnahmen und Produkte aus, die bei Vorprüfungen gut abgeschnitten haben und testet sie noch einmal in Studien. Die Teilnehmer erhalten die Maßnahmen bzw. Produkte kostenlos und üben zusätzlich ihre geistige Fitness. Falls Sie Interesse haben, an einer derartigen Studie teilzunehmen, klicken Sie an: www.gfg-online.de 

Es folgen die Abschnitte

  • Geistige Fitness bei Deutschen auf Rang 1
  • Die geistigen Fitmacher der Gesellschaft
  • Geistig sehr Fitte tun mehr für ihr mentales Leistungsvermögen  
  • Leider geht viel Zeit für unwirksame Trainings verloren
  • Auch an Änderung der Lebensführung denken
  • Für den raschen Einstieg in Gehirn-Jogging, MAT und Arbeitsspeichertraining 
  • Ergänzende Websites
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     NEU! Berufstätige mit einfachen Maßnahmen geistig fitter

                                       Last not least auf dieser Seite: Kaugummikauen in der Schule


85 Prozent der deutschen Erwachsenen wollen an erster Stelle geistig fit sein. Dieser Wunsch steht beispielsweise noch vor dem nach körperlicher Gesundheit (75 %).


Was macht im Laufe des Lebens geistig fit? Antworten können statistische Mittelwerte geben: Neben den Eltern und der Eigeninitiative so mancher Jugendlicher und Erwachsener sind es unter den gesellschaft-lichen Einrichtungen vor allem die Schule und der Beruf. Die Berufe fördern hauptsächlich die Personen, die ein hohes Niveau an schulischer Ausbildung erreichten: Abiturienten, insbesondere Universitätsabgänger werden durch ihren Beruf lang auf einem hohen geistigen Leistungsniveau gehalten. Mit Beginn des Ruhestands sinkt deren fluide Intelligenz, also die Fähigkeit, sich rasch neuen Situationen anzupassen und neue Probleme zu lösen, im Durchschnitt rasch ab. Ähnliche geistige Leistungsminderungen treten bei einem geringerem Schulbildungsniveau typischerweise schon früher ein: Personen mit mittlerer Reife verlieren im Beruf schon ab etwa 40 Jahren zunehmend an geistiger Fitness und Hauptschulabgänger ab etwa 30 Jahren.

Sich selbst überlassen, was in hohem Ausmaß für den Ruhestand zutrifft, scheinen die meisten Menschen unserer Gesellschaft nicht mehr in der Lage zu sein, hinreichend viel gegen den geistigen Verfall zu tun. Dabei könnte man ihnen mit einfachen Mitteln, wie sie in der GfG-Tradition entwickelt wurden, helfen. Sie müssten sich nur dafür interessieren.  


Die meisten Erwachsenen tun selbst etwas dafür, ihre geistige Fitness zu fördern: sie investieren - je nach mentaler Leistungsfähigkeit - etwa 9 bis 14 Stunden pro Woche. Das sind näherungsweise 1 bis 2 Stunden am Tag. Damit wollen sie wahrscheinlich die wissenschaftlich nachgewiesenen, mit geistiger Fitness einhergehenden Erfolge im Beruf und Alltag fördern sowie ihr Einkommen mehren, die mentale Gesundheit erhalten oder verbessern, die Lebensdauer verlängern usw.


Wie die Analysen der Aktivitäten für die geistige Fitness zeigen, wird auf allen Bildungsniveaus allerdings viel Zeit in wenig effiziente, teils unwirksame oder gar schädliche Tätigkeiten investiert.                                                                  

Wenn selbst höchstgebildete und gleichzeitig motivierte Erwachsene für ihre geistige Fitness viel Ungünstiges tun, dann sieht man den effizienteren Maßnahmen offenbar nicht ihre Überlegenheit an. Dabei belegen wissenschaftliche Studien, dass überwiegend einfache Maßnahmen wie das Hochfahren der Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit die geistige Fitness und die psychische Stabilität erheblich fördern können. Zu ihrer Wirkung tragen allerdings entscheidend der jeweilige Zweck und die Umstände ihrer Anwendung bei. Derartige Maßnahmen, ihre Anwendungskultur und ihre Hintergrundkonzepte wurden in der Gesellschaft für Gehirntraining e. V. (GfG) gefördert und weiterentwickelt.                                                                                                                   Zum Bild: Eine typische Übungsaufgabe für die Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit: Immer drei gleiche, unmittelbar untereinander folgende Figuren herausfinden. Sie sollen das links oben eingezeichnete Muster (<) ergeben. Sie anschließend mit einer Linie verbinden: in einer angenehmen Geschwindigkeit. - Über den Erfolg und seine Erklärungen können Sie auf diesen Webseiten alles erfahren.

Über diese nützlichen Maßnahmen, ihre Hintergrundkonzepte und wissenschaftlichen Überprüfungen erfahren Sie hier mehr.


Nicht nur an geistige Maßnahmen ist zu denken. Es sind auch körperliche Maßnahmen zu berücksichtigen, die förderlich auf die mentale Leistungsfähigkeit und psychische Stabilität einwirken. Sehr einflussreiche Gebiete wie Ernährung oder Bewegung sind im Schema der SOMECO-Treppe wiedergegeben.

Letztlich können bei vielen Menschen durch teils geringfügige Änderungen in der Lebensführung erhebliche Steigerungen des geistigen Leistungsvermögens bei Erhaltung oder gar Steigerung der Lebensqualität bewirkt werden. Mehr Wissen dazu können Sie sich auf diesen Websites holen. 


Zur raschen Orientierung von Interessierten, die sich noch nicht intensiver mit diesem Gebiet der geistigen Fitness befasst haben, empfehle ich an, die folgende Literatur zu lesen:

Die Ursprünge: der Kern hat noch Bestand.                                                                       Mit MAT eine Weiterentwicklung.                            Schließlich mit MRT zum  Arbeitsspeichertraining.                                      



Diese Website informiert nicht über die Personalien, Zielsetzung und Struktur der GfG. Darüber findet man Näheres unter www.gfg-online.de. Ebenso sind dort einzusehen und teils herunterladbar: geistige Übungen zum Mitmachen, Ausschnitte aus Heften der Zeitschrift GEISTIG fit, Informationen über einschlägige Veranstaltungen, die Namen und Adressen der nach den Maßgaben der GfG ausgebildeten Trainer und Einladungen zur Mitgliedschaft in der GfG. Eine Mitgliedschaft könnte alle interessieren, die ihre eigene geistige Fitness fördern wollen oder auch die anderer Personen. Je mehr Mitglieder die GfG hat, desto stärker kann sie in der Öffentlichkeit auf die Erhaltung, Steigerung und Wiedergewinnung einer individuell hohen geistigen Leistungsfähigkeit bei möglichst begleitender Erhöhung der Lebensqualität einwirken.

Im Trainer Blog  http://wolfganggeier-trainerblog.de/ erfährt man, was die GfG-Trainer aktuell bewegt. Deshalb ist diese Thematik auch in der vorliegenden Website ausgespart.  

                                                                                                  Dr. Siegfried Lehrl           





In gewisser Weise schließen sie sich aus. Warum? Das erfahren Sie hier. Das Literaturverzeichnis dazu. 


Ergebnisse einer wissenschaftlichen Studie über Abiturienten in Karlsruhe: von A. Albrecht und Mitarbeitern. Erschienen in GEISTIG FIT 2010: 20 (6) 3-6. Die Literatur dazu.

Eine weitere wissenschaftliche Studie über Fünftklässler an sechs niederbayerischen Gymnasien. Erschienen in GEISTIG FIT 2011: 21 (2) 12-15. Die zugehörige Literatur.


Ergebnisse einer Studie an über 1,2 Millionen Personen. Erschienen in GEISTIG FIT 2010: 20 (5) 8-10.                                                                              


Das geistige Leistungsvermögen und Selbstvertrauen stiegen bei Berufstätigen ab 40 Jahren innerhalb weniger Wochen durch tägliche MAT-Übungen statistisch signifikant an. Beim mentalen Leistungsvermögen betrug der Zugewinn 17 %. Teilnehmer waren Gemeindeangestellte, Finanzbeamte und Sportphilologinnen.

Quelle: Lehrl, S., von den Driesch, V. (2010): Mehr Leistung und höheres Selbstvertrauen - Ergebnisse einer Studie zum Programm „Mental aktives Arbeiten im Beruf“ bei Berufstätigen ab 40. GEISTIG FIT 20 (4): 12-15.                                                


Seit dem 25. Nov. 2010 berichten die Medien viel über die Erwünschtheit des Kaugummikauens in der Schule. Die Hauptvorzüge entwickelt das Kaugummikauen in frontalen Informierungssituationen. Wie aus dem Aktivationsmodell hervorgeht, besteht hingegen in Situationen, in denen man ohnehin schon körperlich, geistig oder emotional sehr engagiert ist, die Gefahr der geistigen Leistungsminderung. Im Aktivationsmodell (siehe auch die Abbildung auf Seite 2 im ersten Kurzbericht über mehrere Studien zum Kaugummikauen) befindet man sich dann im rechten Bereich. Er ist typisch für Prüfungssituationen; das bedeutet besonders bei längerdauernden Prüfungen: "Nicht noch zusätzlich kauen". Insgesamt gilt: "Informierte Kauer sind schlauer". 

"Kaugummikauen als geistige Leistungshilfe?": Unter diesem Titel wurde zum ersten Mal in GEISTIG FIT (Jahrgang 8 (5): S. 3-6) auf das Thema eingegangen. 

"Mehr lernen durch Kaugummikauen - Sekunden- und Minutenwirkung" folgte in GEISTIG FIT (Jahrgang 9 (2): S. 5-8).